Als Hochzeitsfotograf in Stuttgart-Rohr

Oktober 16, 2012 in Blog

Ende September durfte ich Susanne und Tilman bei ihrer Hochzeit in Stuttgart-Rohr begleiten.

Gefeiert wurde danach im "Kulinarium" an der alten Solitude Rennstrecke, da war es mehr als passend, dass sich die beiden als Brautauto einen 67er Ford Mustang Fastback gewählt hatten.

Hochzeit und Doppeltaufe auf Schloss Solitude

August 22, 2012 in Blog

Am vergangen Wochenende durfte ich Sylvi, Markus, Celine und Chiara bei ihrer Hochzeit bzw. Doppeltaufe am Schloss Solitude begleiten.


Hochzeit auf Schloss Heinsheim

August 17, 2012 in Blog

Am vergangenen Wochenende durfte ich die Hochzeit von Cigdem und Tobias auf "Schloss Heinsheim" begleiten.

Das Wetter war perfekt als ich die Beiden von zu Hause abholen wollte, nur das Brautpaar war noch nicht fertig. ;-) Aber nur kein Stress, wir hatten ja genug Pufferzeit eingeplant.

Als die Braut dann 30 Minuten später fertig war, ging es los ins Stuttgarter Bankenviertel, wo die ersten Paarbilder entstehen sollten. Danach ging's weiter in die wunderschöne Altstadt von Bad Wimpfen, was ja zufällig auf dem Weg von Stuttgart zum Schloss Heinsheim liegt. Beide Locations haben sich super für die Bilder an diesem Tag geeignet.

Die Trauung fand dann auf der Wiese am "Schloss Heinsheim" statt, wo anschließend auch der Sektempfang war.

   

   

Traurede: Sabine John von TRAUbar


Was kostet ein Hochzeitsfotograf?

April 5, 2012 in Blog

Oder: Was darf ein Hochzeitsfotograf kosten?

Oder: Warum kostet der Hochzeitsfotograf so viel?


Nun, diese Fragen sind nicht einfach zu beantworten und die Antworten sind auch nicht allgemeingültig. Aber trotzdem möchte ich das Thema aufgreifen.

 

Die Hochzeitssaison geht maximal (im Optimalfall) von April bis Oktober.

 

Das sind gerade mal 7 Monate oder besser gesagt ca.30 Wochen.

 

Die meisten Hochzeiten finden an einem Samstag statt. Das wiederrum bedeutet, dass ein gut ausgebuchter Hochzeitsfotograf ca. 30 Hochzeiten plus/minus ein paar mehr unter der Woche haben wird. Dies ist aber die absolute Maximalannahme.

 

Für jede Hochzeit ist der Hochzeitsfotograf meist einen kompletten Samstag auf einer Hochzeit und fotografiert. Der Sonntag und die kommende Woche wird dann oft dafür verwendet, die Bilder zu sortieren, zu bearbeiten und aufzubereiten. Diese Zeiten werden oft gar nicht bedacht. Somit hat der Hochzeitsfotograf auch unter der Woche nicht etwa frei, wie einige vielleicht denken werden.

 

Ich persönlich plane immer für jede Stunde die ich fotografiere nochmal 3-4 Stunden die ich mit Nacharbeiten bzw. Vorbereitungen beschäftigt bin.

 

So, kommen wir zurück zur Frage, wie viel darf ein Hochzeitsfotograf verlangen? Hierbei sollten wir daran denken, welches Bruttoneinkommen wir haben und dann bedenken, dass der Hochzeitsfotograf sein (Brutto)Einkommen eben an diesen 30 Terminen verdienen muss, um über die Runden zu kommen. Wenn wir jetzt dieses Bruttoeinkommen nehmen und durch die exemplarische 30 teilen, wissen wir, wie viel ein Hochzeitsfotograf eigentlich verlangen sollte bzw. dann kommt uns der Fotograf gar nicht mehr sooo teuer vor.

 

Klar, die meisten Hochzeitsfotografen liegen im Winter nicht faul rum, sondern machen oft Paarshootings, Babyshootings etc…aber der Winter ist definitiv ruhiger und oft wird dann an Internetauftritten, Werbung, Vermarktung etc. gearbeitet.

 

Dazu kommt natürlich, dass ein sehr guter Fotograf ruhigen Gewissens viel mehr verdienen darf und soll.

Wie finde ich den richtigen Hochzeitsfotografen!

März 15, 2012 in Blog

Hochzeitsfotografen gibt es wie Sand am Meer und somit hat man bei der Suche oft die Qual der Wahl.

 


Aber worauf sollte man bei der Wahl seines Fotografen achten? Schließlich soll dieser Fotograf den schönsten Tag im Leben in einmaligen Bildern festhalten.

 

1.)   Die Präsentation, der Stil

Die meisten werden Ihre Suche nach einem geeigneten Fotografen heutzutage im Internet beginnen. Hier sollte man sich überlegen, nach welchen Suchbegriffen man nach dem Fotografen sucht. Möchte man einen lokalen Fotografen, sollte die Stadt in der Suche mit angegeben werden. Oder sucht man vielleicht einen erfahrenen Internationalen Hochzeitsfotografen (hier muss man logischerweise mit höheren Reisekosten und evtl. Übernachtungskosten rechnen).

Hat man seine Suche eingegrenzt, wird am immer noch eine Vielzahl an Webseiten von mehr oder weniger guten Hochzeitsfotografen finden. Dort ist es natürlich wichtig, wie wirkt die Homepage des Fotografen auf mich. Eine schlecht designte und unübersichtliche Homepage kann hier schnell abschrecken. Viel wichtiger sind allerdings die Bilder und nicht die Homepage.

Die Bilder sollten einen sofort ansprechen. Gefallen die bisher gemachten Bilder nicht, kann bzw. sollte man diesen Fotografen sofort abhaken. Außerdem sollte man darauf achten, wie die Bilder entstanden sind. Wurden die Bilder auf einer „echten“ Hochzeit gemacht oder sind sie bei einem Workshop entstanden. Nur bei Bildern von einer „echten“ Hochzeit kann man einschätzen was man zu erwarten hat.

 

2.)   Die Chemie

Hat man nun eine Auswahl an Fotografen (evtl. ist ja nur noch einer übrig) gefunden, sollte man eine Anfrage mit geplantem Hochzeitstermin an den Fotografen stellen. Ein guter Hochzeitsfotograf wird, wenn der Termin noch verfügbar ist, nun wohl ein persönliches Vorgespräch vorschlagen.

Bei diesem Vorgespräch lernt man sich kennen, bespricht Details der Hochzeitsplanung, der Fotograf gibt Tipps, nennt den Preis (dazu später) für den Auftrag etc.. Hier sollte man relativ schnell erkennen, ob die Chemie zwischen Hochzeitspaar und Fotografen stimmt. Sollte dem nicht so sein, sollte man keine Geschäftsbeziehung eingehen.

Der Fotograf wird mit dem Hochzeitspaar einen Vertrag machen. Diesen Vertrag sollte man nicht gleich unterschreiben, man sollte mindestens eine Nacht darüber schlafen und sich den Vertrag in aller Ruhe durchlesen.

 

3.)   Der Preis

Dies ist wohl für viele Hochzeitspaare der wichtigste Punkt und hier muss man auch am meisten aufpassen.

Schon mal vorab, ein Hochzeitsfotograf ist nicht billig, aber der Preis ist fast immer gerechtfertigt. Trotzdem gibt es feine Unterschiede im Preis. Denn einige Fotografen werben mit enorm niedrigen Preisen. Allerdings kommen dort sehr oft enorme Folgekosten, die man vorher nicht abgeschätzt hat, die man aber trotzdem zahlen wird, da man ja die Bilder von seiner Hochzeit haben möchte. Ob man einen solchen Fotografen weiterempfehlen wird, ist allerdings fraglich. Zum Beispiel gibt es Fotografen, die Hochzeitsshooting für 299,-€ anbieten. Dies ist dann aber oft nur die Anwesenheit und das fotografieren für 2 Stunden am Hochzeitstag. Will man dann die Bilder haben, bezahlt man nicht selten 25,-€ pro 13×18 Papierabzug. Möchte man aber zum Beispiel ein Fotobuch seiner Hochzeit machen, braucht man ja digital Daten, die dann meist um die 50,-€ kosten. Rechnet man jetzt mal kurz durch, dass man ca.30 Bilder seiner Hochzeit digital kauft, ist man schnell bei 1799,-€ (30 x 50,-€ + 299,-€) für 2 Stunden Hochzeitsfotografie.

Auf der anderen Seite gibt es die Fotografen, die quasi all-inklusive Preise machen. Diese Preise werden von guten Fotografen beim Vorgespräch auf Basis der Wünsche der Kunden gemacht. Natürlich ist auch hier die Spanne riesig. Z.B. kann man einen Hochzeitsfotografen für eine Ganztagesreportage für 1200,-€ bis 3000,-€ plus buchen. Man sollte immer schauen, wie hochwertig die Arbeiten der Fotografen sind, wie viel Bilder man dafür erhält und wie lange der Fotograf anwesend ist. Lasst Euch im Zweifelsfall den Preis vom Fotografen erklären. Jeder ehrliche Fotograf wird Euch sagen, wie sich der Preis zusammensetzt.

 

4.)   Was erhalte ich für mein Geld

Wenn man nun weiß, was der Hochzeitsfotograf kosten soll, will man natürlich auch wissen, was man dafür erhält. Wie oben erwähnt, sollten alle Bilder, zumindest in digitaler Form, in dem Package bereits inklusive sein. Wie viel dies sind, hängt dann natürlich vom Umfang des Auftrages ab. Die digitalen Daten sollten dann auf CD/DVD in voller Auflösung geliefert werden.

Viele Fotografen bieten immer noch eine gewisse Menge an 13×18 Papierabzügen dazu an, aber heutzutage kann man sich diese auch selbst bei einem guten Fotolabor entwickeln lassen.

Dann gibt es noch das Thema Fotobuch und hier scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite, kann man sich ein Fotobuch ebenfalls selbst zusammenstellen (die digitalen Daten, wie oben genannt vorausgesetzt) und fertigen lassen. Auf der anderen Seite gibt es oft spezialisierte Labore, zu denen das Hochzeitspaar oft keinen Zugang hat, die spezielle Hochzeitsalben in Ledereinband und mit Signatur etc. fertigen. Dabei sollte man sich allerdings darüber bewusst sein, dass diese Alben nicht billig sind und der Fotograf für das Designen auch noch was mitverdienen will. Das Resultat ist es allerdings meist wirklich wert.

 

Fazit:

Die Suche nach einem geeigneten Hochzeitsfotografen ist nicht einfach, allerdings gibt es genug gute Fotografen die sich von der Masse abheben und die man mit Hilfe einiger Tipps auch schnell und unkompliziert finden kann. Wenn ihr auf oben genannte Punkte achtet, solltet Ihr in der Lage sein, einen Hochzeitsfotografen zu finden, der unvergessliche Bilder von Euch anfertigt, die Ihr jederzeit gern anschaut.

Ich kann außerdem nur jedem davon abraten, einen Freund oder Verwandten mit dieser Aufgabe zu betrauen, der „ja eh eine Kamera hat“. ;-)

 

Solltet ihr meine Bilder und meinen Stil mögen und einen Hochzeitsfotografen suchen, können wir gern einen unverbindlichen Termin vereinbaren.

 

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